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Das Kasettl
Das Kasettl ist seit vielen Jahrzehnten als DIE festliche Tracht bekannt. Sie wird an hohen Festtagen, zu Hochzeiten und sonstigen feierlichen Anlässen getragen. Zum Kasettl darf der stattliche Kasettl-Hut auch Schnurhut genannt nicht fehlen, diesen zieren die Goldquasten und die kunstvoll mit aufwändiger Goldstickerei versehene Krempe, der Kasettl-Hut wird mit den gestickten “Hint-Obi-Bandln” am Kopf gehalten. Dazu trägt man das aufwändig gearbeitete Kasettl-Tuch das im Ausschnitt liegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die aufwändig gearbeiteten Kasettl-Tücher hergestellt aus Halbseide, bestickt mit vergoldeten Bouillon, Swarovski-Steinen, Granaten und/oder Perlen. Erhältlich in weiß, creme und schwarz.

 

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Neue Kasettl-Hüte auf Wunsch in den Höhen 10cm oder 8cm.

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Gerne repariere ich Ihren “alten” Kasettl-Hut (ausgetauscht wird nur was ausgetauscht werden muss!!)

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 Öffnungszeiten:

 nach Vereinbarung unter Tel.: 0664/5749415

 

 

Über die Goldstickerei
Goldsticken ist eine aussterbende Handwerkskunst, die in vielen verschiedenen aufwändigen Techniken zur Verzierung von Gewändern, heute vor allem der Tracht angewendet wird. 

Goldstickerei, die vom Mittelalter bis zum späten 18. Jahrhundert dem Adel vorbehalten war, schaffte nach Aufhebung der ständischen Kleiderordnung und der Säkularisation schnell den Einzug  in die bürgerliche und bäuerliche Mode der Biedermeierzeit, in der besonders gerne gestickt wurde. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, teilweise auch noch bis zum ersten Weltkrieg erfreuten sich die goldenen oder silbernen Ornamente auf Miedern, Hosenträgern, aber auch die prachtvollen Goldhauben großer Beliebtheit, wurden aber durch neue Mode und die wirtschaftliche Not verdrängt.

Heute finden sich viele schöne Beispiele dieses vielfältigen Kunsthandwerks in alten, über Generationen vererbten, aber auch in den neuen Trachten.

Verwendung finden legierte oder vergoldete Echtgoldmaterialien. Diese “leben”, das heißt sie ändern ihre Farbe im Laufe der Zeit und unter dem Einfluss der Umweltbedingungen. Sie sind bedingt waschbar und setzen keinen Grünspan an.

Wissenswertes über unseren Kasettl-Hut
Ursprünglich hieß unser heute bekannter Kasettl-Hut oder auch als Schnurhut bekannt, Inntaler Quastenhut und war 9 Centimeter hoch.